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Hier finden Sie eine Auflistung von Systemen oder technischen Ausführungen, welche ich, mit anderen P-Öl Fahrern zusammen
und einem Bekannten, Ingenieur für Kraftfahrzeugtechnik getestet habe. Mit langjähriger Erfahrung im Motorenbau- Tuning und als Industriemechaniker sowie Techniker angewandte Elektronik dürfte ich das nötige Grundwissen für die objektive Untersuchung und Beurteilung der Systeme haben. Ausserdem bin ich noch als Gutachter zertifiziert.
Gemessen wurde jeweils die Vorlauftemperatur des P-Öls, die Temperatur nach den Wärmetauschern und am Eingang der Einspritzpumpe. Die Kühlmitteltemperatur wurde ebenso erfasst, sowie der
Zeitraum, bis die maximale Temperatur des P-Öls erreicht wurde.
Kompaktvorheizer:
Als ineffizient hat sich das System mit dem Kompaktvorheizer erwiesen, welcher oft in Auktionshäusern zu finden ist und bis zu 300,00 Euro kostet. In ihm sind der Elektrische Vorheizer und der Wärmetauscher in einem Aluminiumblock vereint. Als elektrischer Vorheizer werden 2 Glühkerzen mit einer Gesamtleistung von 300 Watt eingesetzt. Im Bereich des Kühlmittel Wärmetauschers wird durch mehrere Bohrungen das Kühlwasser durch eine U-Form geleitet. Beide Bereiche, Vorheizer und Wärmetauscher sind auf kleinstem Raum thermisch sehr eng miteinander verbunden. Für die Wärmeübertragung auf das P-Öl ist nur sehr wenig Kontaktoberfläche vorhanden. Die Heizleistung der Elektrischen Vorheizung wird im Kaltzustand des Motors zu grossen Teilen vom noch kalten Kühlmittel aufgenommen, aber so hat man zumindest einen Motorzusatzheizer auf Batteriekosten. Der Kompaktvorheizer wurde direkt vor dem Kraftstofffilter eingebaut. Fahrzeug Nissan Terrano I WD21 Dieses System hatte den schlechtesten Wirkungsgrad in der Warmlaufphase des Motors. Selbst als das Kühlwasser 88 C° erreicht hatte und wir insgesamt 45 Minuten mit ca. 80 km/h gefahren waren, hatte das Pflanzenöl am Eingang der Einspritzpumpe erst 48C° erreicht, und dies mit neoprenisolierten Kraftstoffleitungen. Bei schnellerer Fahrt fiel die Temperatur sogar noch um 4C° und pendelte sich dann bei 44C° ein. Aussentemperatur 18C° , Zulauftemperatur 17C°.
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Vorlauftemperatur P-Öl
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max. P-Öl Temperatur an Einspritzpumpe
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Kühlmitteltemperatur
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Aussentemperatur
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Zeit bis Erreichen der max. Temperatur P-Öl
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17C°
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44C° - 48C°
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88C°
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18C°
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45 Minuten
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Vorheizung der Einspritzleitungen über 4 Glühkerzen mit Steuerelement: Gekauft über ein bekanntes
Auktionshaus durfte ich ein wirkliches “ Schmuckstück ” betrachten und testen. Auf jeder Einspritzleitung war ein
Aluminiumkörper mit einer 100 Watt Glühkerze befestigt und sollte für die Beheizung der Einspritzleitungen sorgen.
Gesteuert wurde das Ganze von einem sogenannten Steuereinheit, welche nichts anderes als eine Kontaktleiste mit
einem Relais war. Ein Bimetallschalter war an einem der Aluminumkörper befestigt und sollte nach Aussage des
Herstellers ausreichend sein, um das ganze System zu steuern. Die Temperatur der anderen Heizelemente wurde erst gar nicht überprüft. Beim Einschalten des Systems wurde immerhin eine Stromaufnahme von 38 Ampere
gemessen, dazu kam noch der elektrische Vorheizer mit 10 Ampere. Rechnet man noch den Strom für die Vorglühanlage hinzu,
war es nicht verwunderlich, dass beim Starten des Motors die neue Batterie einfach den Geist aufgab, und dies bei 88Ah. Auch wurden 2 der Aluminiumkörper bis zu 120C° heiss. Nachdem wir den Motor ohne
das System gestartet hatten, es wurde dann später zugeschaltet, wurde eine Temperaturmessung in einer der vier Einspritzleitungen
vorgenommen mit zwei eigens dafür entwickelten Temperaturfühler, welcher in die Einspritzleitung eingebaut wurde,
um die Temperatur vor und nach dem Heizelement zu messen. Die Erwärmung des P-Öls lag bei 1 - 2 C° gegenüber
vor dem Heizelement. Bei einer Nachtfahrt ging dann auch noch die Fahrzeugbatterie in die Knie, durch die sehr hohe Stromaufnahme des Systems. Fazit:
Das ganze System ist nicht zu empfehlen und von der technischen Seite als nicht sicher einzustufen.
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Vorlauftemperatur P-Öl vor Heizelement
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max. P-Öl Temperatur an Einspritzdüse
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Kühlmitteltemperatur
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Aussentemperatur
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Zeit bis Erreichen der max. Temperatur P-Öl an Einspritzdüse
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54C°
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55C° - 56C°
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86C°
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20C°
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18 Minuten
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Vorheizer mit zusätzlicher Stützbatterie: Ein P-Öler aus Hamburg hat sich an mich gewendet, warum sein
Zusatzheizer mir Stützbatterie, gekauft für 298 Euro, immer wieder mit Sicherungsausfall den Dienst quittierte, zudem
hatte die Stützbatterie, ein BleiGel-Block mit 12 Volt, 7,2 Ampere auch zwischenzeitlich runde Formen angenommen
. Nach Begutachtung des Systems konnte nur noch der Ausbau empfohlen werden. Die Zusatzbatterie sollte den Vorheizer im Betrieb und beim Starten zusätzlich mit Strom versorgen. Das System sollte sogar 3 Tage autark
arbeiten sollen. Der Vorheizer war vom Hersteller in eine rosa Vergussmasse zur Wärmedämmung eingegossen worden mit einer Heizleistung von 90 Watt. Die Zusatzbatterie sollte im Betrieb wieder durch ein angebautes
Ladereglermodul nachgeladen werden. Und hier lag der Fehler! Das angebliche Ladereglermodul war eine Batterieweiche von KEMO mit einer max. Belastbarkeit von kurzzeitig 8 Ampere und komplett ohne
Ladereglerfunktion und Ladestrombegrenzung! Die Hilfsbatterie wurde im laufenden Betrieb vom Bordsystem
also dauernd überladen, gemessen wurden 12 Ampere, welche zu der kleinen Hilfsbatterie flossen. Zulässig wären
max. 2,7 Ampere gewesen. Kein Wunder also, dass die Batterie durch die Überladung und daraus resultierende
Entgasung rund wurde. Der Hersteller hat sich auf die Anfrage, warum er eine solche Fehlentwicklung vertreibt, sofort
von dem Auktionshaus abgemeldet und ist aber zwischenzeitlich wieder aktiv. Weitere Telefonate erbrachten nichts, das System wurde weiter vertrieben. Nun befasst sich der TÜV mit dem System. Es wurde ein weiter Fall
zwischenzeitlich bekannt, dort ist die BleiGel-Hilfsbatterie geborsten und hat gebrannt. Fazit: Unbrauchbar und gefährlich! Auch ist die Leistung des Vorheizers als ungenügend zu bewerten.
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Vorlauftemperatur P-Öl
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max. P-Öl Temperatur an Einspritzpumpe
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Kühlmitteltemperatur
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Aussentemperatur
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Zeit bis Erreichen der max. Temperatur P-Öl
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14C°
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42C° - 44C°
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84C°
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16C°
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52 Minuten
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